Beste Saisonleistung am Freitag und hohe Niederlage am Sonntag

Beste Saisonleistung am Freitag und hohe Niederlage am Sonntag

Am vergangenen Wochenende standen zwei Spiele gegen die Eisbären Regensburg auf dem Programm. Die Mannen von der Donau reisten als Tabellenzweiter an den Lech, insofern war die Favoritenrolle klar besetzt. Die Eisbären starteten dann auch mit etwas mehr Spielanteilen in die Partie. Landsberg hielt aber gut dagegen und kam durch Michael Fischer, Maximilian Raß und Dennis Sturm ebenfalls zu ersten Torschüssen. Mit zunehmender Spieldauer kam der HCL immer besser ins Spiel und erarbeitete sich immer bessere Chancen. Einzig die Tore wollten nicht fallen. Auffällig war allerdings, dass sich Landsberg im Gegensatz zu den vergangenen Spielen so gut wie keine individuellen Fehler im Abwehrverhalten leistete und so ging es torlos in die erste Drittelpause.

Im zweiten Drittel wanderte in der 23. Minute Markus Jänichen auf die Strafbank. Als er gerade aufs Eis zurückkehrte, ließ er clever die Scheibe für Patrick Rypar liegen, der den Puck ins Regensburg Drittel trug und mit einem sehr schönen Pass Michael Fischer bediente,. Dieser versenkte unhaltbar für Eisbärentorwart Peter Holmgren zum 1:0. Und Landsberg legte nach. In der 33. Minute zog Marek Charvat von der blauen Linie ab und Marvin Feigl fälschte den Puck unhaltbar mit seinem ersten Oberligatreffer zum 2:0 ab. In der Folge entwickelte sich eine offene Partie, in der Regensburg in der 40. Minute etwas glücklich zum 2:1 Anschlusstreffer durch Keresztury einnetzte.

Als kurz nach dem Beginn des letzten Drittels Gajovsky im Powerplay zum 2:2 Ausgleich traf , kippte die Partie. Der HCL kämpfte zwar aufopferungsvoll, trotzdem konnte Weber in der 50. Minute Regensburg erstmals in Führung bringen. In den verbleibenden zehn Minuten probierten die Riverkings alles, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen und so war leider die nächste Niederlage trotz der besten Saisonleistung nicht mehr zu verhindern.

Im Rückspiel in Regensburg erwischten die Riverkings einen denkbar schlechten Start. Nach einem Fehler im Aufbau von Marius von Friderici in der zweiten Minute traf Gajovsky mit einem satten Schuss zum 1:0 für die Eisbären. Landsberg kam zwar in der Folge zu einer guten Chance, allerdings setzte sich abermals Gajovsky wunderschön gegen zwei Landsberger Verteidiger durch und vollendete stark zum 2:0. Das dritte Tor durch Ontl fiel dann keine Minute später. In der Folge konnte Sven Gäbelein in Überzahl mit einem Schlagschuss lediglich den Pfosten treffen und auch Michael Fischer und Hayden Trupp konnten ihre Chancen nicht verwerten. Als zwei Minuten vor dem Ende des Drittels zwei Landsberger auf der Strafbank platznehmen mussten, schlug Regensburg abermals eiskalt zu. Divis und Ontl trafen zum 5:0 Pausenstand. Im zweiten Drittel stellt Landsberg die individuellen Fehler weitgehenst ab und kam durch Gäblein, Fischer und durch einige gute Schüsse von Maximilan Welz zu zahlreichen  Chancen. In der 30. Minute war es dann Markus Jänichen, der das 5:1 für Landsberg schoss. Mit einem satten Schuss konnte er Torwart Patrick Berger überwinden. Der HCL machte weiter Druck, traf aber nicht und schwächte sich durch zwei Strafen selbst. Regensburg nutzte diese zwei Überzahlsituationen gnadenlos aus und erhöhte auf 7:1. So kann man sagen, dass im zweiten Drittel Landsberg das Spiel machte und die Eisbären die Tore machten.

Das letzte Drittel war aus Landsberger Sicht ein Desaster – man fing sich drei Treffer in eigener Überzahl. Zunächst trafen Keresztury und Stöhr in Unterzahl. Dennis Sturm konnte in der 52. Minute auf 2:9 verkürzen, bevor Heger auf Regensburger Seite wieder in Unterzahl zum Endstand von 10:2 treffen konnte.

Am nächsten Wochenende gastieren die Riverkings am Freitag um 19.30 Uhr bei den Starbulls in Rosenheim, bevor am Sonntag um 17 Uhr die Selber Wölfe zu Gast in Landsberg sein werden.