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Auswärts-Spitzenspiele in Memmingen und Regensburg

Zwei große Herausforderungen auf fremden Eis haben die am Freitag spielfreien Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd vor sich. Am Sonntag gastieren die Grün-Weißen um 18 Uhr bei den Memmingen Indians, der aktuell mit Abstand formstärksten Mannschaft der Liga. Zwei Tage später (Faschingsdienstag, 20 Uhr) folgt die Rosenheimer Auswärtspartie bei den Eisbären Regensburg, die sich mit Tomas Plihal prominent verstärkt haben und derzeit Tabellenrang vier belegen. Alle Fans der Starbulls können die interessanten und richtungsweisenden Spitzenspiele live auf www.sprade.tv verfolgen. 

 Ob die Starbulls Rosenheim am Sonntag um 18 Uhr beim Tabellenführer oder beim Spitzenreiter der Eishockey-Oberliga Süd antreten, entscheidet sich am Freitagabend. Denn da haben es die Memmingen Indians selbst in der Hand, sich mit einem Sieg im direkten Duell bei den Blue Devils Weiden die Tabellenführung zu holen. Die Steilvorlage für diese Memminger Chance haben die Starbulls am Dienstag mit einem 3:2-Sieg gegen Weiden selbst gegeben. Starbulls-Cheftrainer John Sicinski verfolgt das Topspiel Weiden – Memmingen am Freitagabend natürlich live, denn die Starbulls sind spielfrei (die ursprünglich vorgesehene Partie gegen Deggendorf, welche die Starbulls 1:5 verloren, wurde bereits vorgezogen am 9. Februar gespielt).

Rosenheims Sonntagsgegner Memmingen ist aktuell die formstärkste Mannschaft der Liga. 17 der 18 letzten Spiele wurden gewonnen, alle nach regulärer Spielzeit. Lediglich die Auswärtspartie gegen Landsberg ging – nach Verlängerung – verloren. Seit 30. Dezember haben die Indians damit 52 von 54 möglichen Punkten geholt. Insgesamt verbuchen die Indians bereits 92 Zähler auf der Habenseite und damit sogar zwei mehr als die Blue Devils Weiden. Angesichts eines absolvierten Spieles mehr lagen die Memminger vor dem direkten Vergleich im für die Platzierung relevanten Punktequotienten aber noch hauchdünn hinter den Oberpfälzern.

Mit 180 erzielten Toren stellt die Mannschaft von Trainer Sergej Waßmiller zudem die nach absolut erzielten Treffern erfolgreichste Offensive der Oberliga Süd. Topscorer sind Petr Pohl (62 Punkte), Matej Pekr (58), Jaroslav Hafenrichter (51), Linus Svedlund und Sergei Topol (je 50). Die letzte Memminger Heimniederlage – sie war auch die bisher einzige in der laufenden Saison, fiel mit 2:7 aber deutlich aus – datiert übrigens auf 3. Dezember. Gegner damals: die Starbulls Rosenheim.

Für John Sicinski spielt das Ergebnis von damals allerdings keine Rolle mehr: „Beide Mannschaften haben sich seither entwickelt. Memmingen ist taktisch enorm stark, hat einen Lauf und viel Selbstvertrauen. Auch wir haben wieder Selbstvertrauen getankt. Wir wollen in Memmingen Punkte holen. Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel im Hinblick darauf, noch einen Platz nach oben gutzumachen“. Der Rosenheimer Headcoach setzt am Sonntag auf Andreas Mechel im Tor und wird Zack Phillips eine Pause gönnen, als Kontingentspieler also Curtis Leinweber und Brock Trotter aufbieten. Ins Team zurückkehren wird Maximilian Hofbauer. Kevin Slezak, der im Heimspiel gegen Weiden einen Stockcheck abbekam, darf schon wieder trainieren, wird aber noch geschont.

Am Faschingsdienstag bei den Eisbären Regensburg steht das Team von John Sicinski vor der nächsten großen Herausforderung. Regensburg – am Freitag aufgrund kurzfristiger Absage der Partie gegen Deggendorf ebenfalls spielfrei und am Sonntag auswärts in Lindau im Einsatz – macht von Tabellenrang vier Druck nach oben. Mit der Verpflichtung des tschechischen Offensivstrategen Tomas Plihal, 2019 Schlüsselfigur auf dem Weg zur Oberligameisterschaft beim EV Landshut, haben die Eisbären ein dickes Ausrufezeichen unter ihre Aufstiegsambitionen in die DEL 2 gesetzt. Topscorer Nikola Gajovsky hat indes den deutschen Pass erhalten und damit den Kontingentplatz für Plihal freigeräumt. Mit im Schnitt knapp 5,3 erzielten Treffern je Spiel sind die von Max Kaltenhauser trainierten Regensburger die relativ torgefährlichste Mannschaft aller 26 deutschen Eishockey-Oberligisten. Mit 29 Spielen haben sie aber deutlich weniger Partien absolviert, als alle anderen Teams der Oberliga Süd (zwischen 35 und 39, Starbulls Rosenheim 37). Das erste Auswärtsspiel in Regensburg ging mit 4:2 an die Starbulls – aber das war bereits am 5. November.

Am kommenden Freitag steht ein weiteres Spitzenspiel für die Starbulls auf dem Programm, die Grün-Weißen treten dann im dritten Auswärtsspiel in Folge beim derzeitigen Tabellenführer Blue Devils Weiden an (20 Uhr). Der nächste Rosenheimer Heimauftritt findet am 6. März statt, wenn die Eisbären Regenburg, fünf Tage nach dem Duell der beiden Teams an der Donau, im ROFA-Stadion zu Gast sind (Sonntag, 18 Uhr). – mh