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Arbeitssieg gegen Hamm

Gestern Abend wurde die Geduld der über eintausend Fans unserer EXA IceFighters Leipzig ganz schön auf die Probe gestellt. Lange konnte das Tabellenschlusslicht aus Hamm gut dagegen halten, in Führung gehen und mit Mann und Maus verteidigen. Am Ende schafften es Eichelkraut & Co trotzdem den 5-3 Heimsieg zu sichern. Bis auf zwei verletzte oder erkrankte Spieler waren alle Eiskämpfer wieder an Bord. Auch Joonas Riekkinen stand wieder im Aufgebot und ersetzte Taavi Vartiainen.

Man sah von Anfang an, dass unsere IceFighters gewillt waren, den Gästen zeitig zu zeigen, dass hier im heimischen Eiszirkus nichts zu holen wäre. Aber die Eisbären zeigten sich ebenfalls von der bissigen Seite. Allen voran war es Torhüter Daniel Filimonov, der über das gesamte Spiel ein starker Rückhalt war und die Leipziger Angriffsbemühungen immer und immer wieder entschärfte. Außerdem war die Paradereihe der Eisbären mit den drei Nordamerikanern Kyle Brothers, Christopher Schutz und Jesse Roach immer gefährlich. Große Chancen, viele Schüsse und Rebounds und auch zweimal Aluminium – alles war dabei im ersten Abschnitt. Aber zur Pause stand es nur 1-1 unentschieden. Connor Hannon schaffte es in der 12. Minute endlich, den Bann zu brechen. Sein Schuss wurde noch abgefälscht und überwand den starken Filimonov. Gleich darauf kamen aber die Gäste zur ersten großen Chance. Eric Hoffmann rettete. Kurz darauf war er dann aber machtlos. In eigener Überzahl trafen die IceFighters erst nicht und waren dann unachtsam. Christopher Schutz sagte in der 16. Minute artig Dankeschön.

Das zweite Drittel war ein Spiegelbild des ersten Abschnitts. Leipzig drückend überlegen, aber Filimonov war kaum zu überwinden. War der Eisbärentorhüter doch einmal besiegt, hielten seine Mitspieler den Kasten für ihn sauber. Der zweite Treffer für unser Team wollte einfach nicht fallen und so kam es, wie es kommen musste. „Wir haben dann schon wieder die berühmt-berüchtigte Brechstange herausgeholt, statt geduldig weiterzuspielen. Und dann wird es erstens selten besser und zweitens passieren Fehler, wie beim Gegentor“, analysierte Headcoach Sven Gerike nach dem Spiel. Chris Schutz hieß erneut der Torschütze für die Hammer Eisbären in der 34. Minute.

Im letzten Drittel ging es rauf und runter. Erst konnte Rückkehrer Joonas Riekkinen den überfälligen Ausgleich in der 42. Minute erzielen. In der 45. Minute stellten die Eisbären aber wieder auf 2-3. Auch dieser erneute Führungstreffer, diesmal erzielt durch Jesse Roach und wie auch alle anderen Eisbärentore vorbereitet von Kyle Brothers, war definitiv unnötig. Eric Hoffmann konnte einem leid tun, da er kaum gefordert war und trotzdem in den entscheidenden Momenten einfach alleingelassen wurde. Jonas Wolter schaffte dann in der 48. Minute den erneuten Ausgleich. In der 50. Minute hielt Eric Hoffmann stark gegen Roach und drei Minuten später erlöste Ian Farrell die IceFighters-Anhänger. Im Nachschuss konnte er das 4-3 erzielen. Jonas Wolter machte mit seinem zweiten Treffer in der 60. Minute per Empty-Net-Goal den Deckel auf eine unterhaltsame und unnötig spannende Partie.