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Am Freitag gegen Höchstadt, am Sonntag in Peiting

Die Spieltage drei und vier der Eishockey-Oberliga Süd stehen am Wochenende auf dem Programm. Die Starbulls Rosenheim empfangen am Freitagabend zunächst die Höchstadt Alligators im heimischen ROFA-Stadion (Spielbeginn um 19:30 Uhr) und treten am Sonntagabend auswärts gegen den EC Peiting an (18 Uhr). John Sicinski und sein Team wollen die Ausbeute von vier Zählern aus den ersten beiden Spielen übertrumpfen, wenngleich die nun wartenden Kontrahenten noch etwas stärker einzuschätzen sind als die Gegner Riessersee und Füssen am Auftaktwochenende.

Gegen Höchstadt haben die Starbulls vor zwei Wochen das finale Testspiel bestritten – und auf fremden Eis 3:4 verloren. Nun soll es im heimischen ROFA-Stadion anderes laufen. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski will erneut eine Leistung wie beim überzeugenden 6:1-Heimsieg gegen den EV Füssen am vergangenen Sonntag abrufen. Und das wird auch nötig sein, um alle drei Zähler an der Mangfall zu behalten, denn mit den Alligatoren aus dem Aischgrund kommt ein Team, das Potenzial hat, sich in der vorderen Tabellenhälfte zu etablieren. Die in der letzten Spielzeit durchgehend positiv überraschende Mannschaft von Trainer Mikhail Nemirovsky ist weitgehend zusammengeblieben und laut Teammanager Daniel Tratz sogar noch etwas besser aufgestellt, als in der Vorsaison. Ein kleiner Mosaikstein dabei ist sicher auch die neue Kooperation mit den in die DEL 2 aufgestiegenen Selber Wölfen.

Mit Anton Seewald haben die Alligatoren einen der torgefährlichsten Angreifer der Liga in ihren Reihen, der ebenso wie der mit einem Try-Out-Vertrag ausgestattete US-Amerikaner Austin Albrecht in den ersten beiden Spielen bereits fünf Scorerpunkte verbuchen konnte. Die Phalanx der ebenfalls verlässlich scorenden Stürmer Jari Neugebauer, Michail Sokolov und Dimitri Litesov wurde mit dem aus Memmingen geholten Jannik Herm namhaft aufgerüstet. Und mit dem Kanadier Jake Fardoe sowie den Zweiflaggen-Verteidigern Martin Voijak, Martin Kokes und Max Cejka können die Mittelfranken geballte Erfahrung in der Defensive mit reichlich Schuss- und Offensivpotenzial aufbieten.

Zum Auftakt gelang dem HEC ein deutlicher 6:1-Heimerfolg gegen Passau. Bei den stark eingeschätzten Blue Devils Weiden präsentierten sich die Höchstadter zwei Tage später über weite Strecken auf Augenhöhe, mussten sich aber mit 4:7 geschlagen geben. „Höchstadt ist eine sehr konterstarke Mannschaft. Wir dürfen nicht den Fehler machen, ihnen ins offene Messer zu laufen, da haben sie uns im Testspiel vor zwei Wochen mehrere Male erwischt“, warnt John Sicinski, der aber sicher ist, dass eben dieses Testspiel damit auch sein Gutes hatte und seine Mannschaft daraus gelernt hat, wie man gegen Höchstadt nicht auftreten sollte.

Am Sonntag gastieren die Starbulls beim EC Peiting. Dort hat nun Anton Saal, der 2008/09 für eine Oberliga-Saison das Starbulls-Trikot trug, das Amt des Cheftrainers inne. Zum Auftakt traf er gleich auf das von seinem Vorgänger Sebastian Buchwieser betreute Team der Blue Devils Weiden, das auf dem Peitinger Eis eindrucksvoll die Vorschusslorbeeren bestätigte und deutlich mit 7:3 die Oberhand behielt. Am Sonntag holte sich der ECP mit einem 3:2-Erfolg nach Shout Out zumindest zwei Punkte aus Passau.

Die Pfaffenwinkler können auf ein eingespieltes Gerüst mit abgezockten Akteuren wie Ty Morris, Nardo Nagtzaam, Andreas Feuerecker, Simon Maier, Thomas Heger und Lukas Gohlke vertrauen. Der Peitinger Kader hat im Vergleich zur Vorsaison zwar nicht an Breite gewonnen, aber an Qualität nicht verloren. Die Abgänge von Martin Mazanec, Martin Hlozek und Aziz Ehliz konnten mit dem Finnen Eetu-Ville Arkiomaa (vom SC Riessersee) sowie den Rückkehrern Florian Stauder (aus Füssen) und Marco Habermann (aus Weiden) kompensiert werden.

„Peitings Mannschaft hat noch immer fast das gleiche Gesicht wie in den letzten Jahren. Die sind eingespielt und heimstark und es ist als Auswärtsmannschaft immer unangenehm, in Peiting zu spielen“, ist sich John Sicinski des hohen Anspruchs der Aufgabe am Sonntag bewusst. Vielleicht kann der Rosenheimer Trainer dann wieder auf Simon Heidenreich zurückgreifen, der sich für Freitag gegen Höchstadt krankheitsbedingt ebenso abmelden musste wie Thomas März, der auch am Sonntag sicher ausfallen wird. Am Freitag wird der gerade 19 Jahre alt gewordene Tobias Beck als zehnter Stürmer in den Kader rutschen. Bei den Torhütern hat sich Sicinski für das Spiel gegen Höchstadt auf Andreas Mechel festgelegt.

Beim Heimspiel gegen den Höchstadter EC im ROFA-Stadion gilt das Konzept „3G Plus“. Besucher müssen geimpft oder genesen sein und den entsprechenden Nachweis erbringen oder einen gültigen PCR-Test besitzen sowie einen Lichtbildausweis vorweisen können (Kinder bzw. Schüler brauchen keine Nachweise). Im Stadion besteht keine Maskenpflicht und es gibt keine Abstandsvorgaben, auch ein Alkoholverbot gibt es nicht mehr. Eintrittskarten sind nur im Vorverkauf erhältlich, online unter www.starbulls.de/tickets(es gibt keine Abendkasse). Die Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion ist am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und am Spieltag ab 17:30 Uhr geöffnet.

Die Spiele der Starbulls am Freitag gegen Höchstadt (19:30 Uhr) und am Sonntag in Peiting (18 Uhr) werden natürlich wie gewohnt live im Internet übertragen, die Livestreams sind über das Portal www.sprade.tv buch- und abrufbar (6,90 Euro je Übertragung).