Abgezockte Piranhas holen sich die goldene Ananas

Abgezockte Piranhas holen sich die goldene Ananas

In einem Spiel, in dem es um nichts mehr ging, setzt sich der REC bei den Icefighters Leipzig mit 3:0 durch.

Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs gewannen ihr vorletztes Hauptrunden-Spiel der Oberliga Nord 2019/20 am Freitagabend bei den Icefighters Leipzig mit 3:0 (1:0, 1:0, 1:0).

Im „Spiel um die goldene Ananas“, in dem es vor allem wichtig sei, „in Form zu bleiben und ohne Verletzte rauszukommen“ (REC-Mannschaftsleiter Dirk Weiemann), konnte Voronov nach überstandener Gehirnerschütterung wieder mitwirken.

Obwohl schon mit den Pre-Play-offs gegen die Füchse Duisburg im Hinterkopf, entschieden die Gäste ein ausgeglichenes, aber recht ereignisarmes erstes Drittel durch einen Treffer von Brockelt mit 1:0 für sich.

Im Mitteldurchgang war Leipzig zwar aktiver und hatte die besseren Chancen, dennoch erhöhte Tomanek mit seinem 17. Saisontor auf 2:0. Dann standen die Piranhas über eine Minute in 3:5-Unterzahl mit dem Rücken zur Wand, als Weist (33:04) und Stanley (33:59) wegen Beinstellens bzw. Stock-Check gleichzeitig auf der Strafbank saßen. Doch die Sachsen konnten diesen Vorteil nicht nutzen.

Und noch mal nur drei REC-Akteure gegen fünf Icefighters für gut 30 Sekunden im dritten Drittel (51.), und abermals passierte nichts. Als die Gastgeber den Torwart zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahmen, traf Brockelt ins leere Tor zum Endstand.

Gäste-Trainer Christian Behncke: „Hut ab vor der Leistung der Mannschaft – wir haben uns heute diesen Sieg absolut verdient. Jeder hat für jeden gekämpft, und wir blockten ohne Ende Schüsse. Besonders gefreut hat es mich heute auch für ,Urbi‘, der den ersten Shutout (kein Gegentor – d. Red.) der Saison feiern konnte. Das waren verdiente drei Punkte. Super wichtig, dieses gute Gefühl in die Duisburg-Spiele mitzunehmen.“

Piranhas: Urbisch (Schneider) – Gerstung, Hartmann, Becker, Weist, Baumgardt, Miethling – Rabbani, Richter, Pauker, Brockelt, Kurka, Stanley, Tomanek, Voronov

Neben den Verletzten Krüger, Beck und Kohl sowie Junge – wieder für die Eisbären Berlin Juniors im Einsatz – fehlten als „überzähliger“ dritter Kontingentspieler Lukacevic und Koopmann (wurde, da leicht angeschlagen, geschont)

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