4:3 – Piranhas erzwingen Spiel drei

4:3 – Piranhas erzwingen Spiel drei

Der REC beweist in Partie zwei der Pre-Playoffs eine tolle Moral und Nervenstärke im Duell mit den Füchsen Duisburg.

Was für ein Krimi am Sonntagabend in der Schillingallee: In einer am Ende reinen Nervenschlacht setzten sich die Piranhas des Rostocker Eischockey-Clubs in Spiel zwei der Pre-Playoff-Serie mit 4:3 (1:0, 1:3, 2:0) gegen die Füchse Duisburg durch. Damit erzwang der REC ein entscheidendes Spiel drei am Dienstag um 19.30 Uhr in Duisburg.

Die Gäste erwischten den besseren Start, doch REC-Keeper Jakub Urbisch präsentierte sich erneut stark und parierte vor allem in einer ersten Unterzahlsituation mehrfach glänzend. Mit zunehmender Spieldauer kam auch der REC offensiv besser in die Partie und ging durch Tomas Kurka – bei angezeigter Strafe für Duisburg – in Führung (9.). Im Mitteldurchgang erhöhten beide Teams nochmals die Intensität. Vor allem Duisburg schaltete einen Gang hoch und glich in Unterzahl aus – 1:1 (21.). Doch der REC hielt toll dagegen und schaffte nach herrlicher Kombination durch Tom Pauker die erneute Führung (26.).

Wenig später gab es eine hässliche Szene. Der Duisburger Mathias Müller checkte Phil Miethling auf Höhe der REC-Bank in die Bande und kassierte dafür eine Spieldauer-Disziplinarstrafe – fünf Minuten Überzahl für die Piranhas (28.). Doch das bekam den Gastgebern, die urplötzlich völlig von der Rolle waren, überhaupt nicht. Die Füchse nutzten das aus und kamen erneut zum Ausgleich durch den Ex-Rostocker Arthur Lemmer (33.). Doch damit war es noch nicht genug. Die Duisburg nutzten die Schwächephase der Hausherren gnadenlos aus und schafften in Überzahl sogar die 3:2-Führung (39.).

Nach der zweiten Pause wirkten die Piranhas wieder gefestigter und erhöhten zunehmend den Druck. Eine Angriffswelle über Constantin Koopmann und Tomas Kurka führt zum 3:3 durch den spielenden Co-Trainer (44.). Und die Hausherren blieben am Drücker. Nach dem Josh Rabbani es schon mehrfach probiert hatte, stand der Angreifer in der 54. Minute goldrichtig. Verteidiger Jonas Gerstung kurvte durch die Abwehr der Duisburger und bediente passgenau Rabbani, der zum 4:3 abstaubte. „Kompliment an die Mannschaft, dass wir nach dem zweiten Drittel noch einmal so stark zurückgekommen sind. Jetzt fahren wir mit Rückenwind nach Duisburg. Der Gegner steht zu Hause enorm unter Druck. Wir wollen unsere Chance nutzen“, sagte REC-Coach Christian Behncke.

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