3:2 – Piranhas überraschen beim Tabellenführer

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Die Rostock Piranhas bleiben in dieser Saison die Wundertüte in der Eishockey-Oberliga Nord. Zwei Tage nach der bitteren 4:6-Pleite gegen die Crocodiles Hamburg, als der REC einen 4:1-Vorsprung verspielte, gewannen die Hansestädter mit 3:2 (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) in der Verlängerung bei Spitzenreiter Hannover Scorpions.

„Wir haben uns diesen Sieg verdient. Im letzten Drittel konnten wir zum Glück kurz vor dem Ende den Ausgleich markieren. In der Verlängerung hatten wir dann das nötige Quäntchen Glück an diesem Tag und konnten den entscheidenden Stich setzen.“ Raik Palmer, Mannschaftsleiter der Rostock Piranhas

Der REC, der mit Niels Velm im Tor begann, absolvierte ein gutes erstes Drittel. Hannover machte zwar mehr Druck, doch auch die Piranhas kamen zu Chancen. Das 1:0 für die Scorpions fällt, als beide Mannschaften Strafen bekommen haben und der Tabellenführer beim Vier gegen Vier den Platz auf dem Eis besser nutzt. „Wir halten bislang gut mit, hatten auch zwei Hochkaräter, aber leider noch keinen nutzen können“, so Palmer.

Auch nach der ersten Pause gestalteten die Gäste das Spiel weiter offen und spielten mutig mit. In der 33. Minute gelang John Dunbar mit seinem achten Saisontor der Ausgleich. Damit steht der Top-Scorer der Piranhas bei 45 Punkten, da ihm bisher auch 37 Vorlagen gelangen. „Die Mannschaft ist gut drauf und hat Spaß. Schön, dass wir uns belohnt haben und verdient den Ausgleich machten. Die Abwehr steht nach wie vor gut. Ich hoffe, dass wir uns wenigstens einen Punkt mitnehmen können“, sagt Raik Palmer.

Wenngleich der Favorit rasch im dritten Drittel das 2:1 schaffte, blieb Rostock unermüdlich dran und schaffte durch Matthew Pistilli zwei Minuten vor dem Ende das 2:2. Es war sein 19. Saisontor und bedeutete Verlängerung, somit mindestens einen Zähler für den REC. Doch die Rostocker verdoppelten, weil John Dunbar in der Verlängerung zum 3:2 traf (62.).

„Das war ein gutes Teamplay, die Mannschaft konnte das letzte Drittel vom Freitagabend ausblenden. Sie war von Beginn bis zum Ende absolut fokussiert, gut drauf und hat an den Punktgewinn beim Spitzenreiter geglaubt“, sagte Raik Palmer.